Deutsch

Die Fachschaft Deutsch

Deutsch gehört seit dem Schuljahr 2004/05 zu den vierstündigen Kernfächern der gymnasialen Oberstufe (10 bis 12) in Sachsen-Anhalt, in denen eine schriftliche Prüfung abgelegt werden muss und auch in der Unter- und Mittelstufe (5 bis 9) nimmt dieses Fach in der Stundentafel mit insgesamt zwanzig Unterrichtsstunden pro Woche einen großen Raum ein. Dementsprechend zahlreich ist die Fachschaft Deutsch im Kollegium vertreten. Zur Fachschaft gehören vierzehn Lehrerinnen und vier Lehrer.

  • Fachschaft DeutschHerr Ernst
  • Frau Hendrichs
  • Herr Kiefer (FS-Leitung)
  • Frau Kittel
  • Frau König
  • Frau Kriebitzsch
  • Frau Littinski
  • Frau Lünenborg
  • Frau Oeing-Hanhoff
  • Frau Pache
  • Frau Projahn
  • Frau Rupp
  • Frau Richter
  • Frau Schröpl
  • Herr Semrau
  • Frau Spurek
  • Frau Weschke
  • Herr Wiemeyer
  • Frau Zech
Links

http://www.stiftunglesen.de
http://www.medienwochen.ovgu.de/
http://www.weimar.de/
http://www.theater-magdeburg.de/

Das Fach Deutsch von A bis Z

Fächerverbindender Unterricht:
Fächerübergreifende Angebote in den Unterrichtsfächern sind üblich und helfen den Schülern, Sachverhalte besser zu verstehen. Darüber hinaus gibt es in der achten Klasse eine Zusammenarbeit der Fächer Deutsch und Geschichte, die eine bestimmte Zeitspanne gemeinsam an einem Projekt arbeiten, um den Schülern die Wechselbeziehungen literarischer und gesellschaftlicher Entwicklungen vor Augen zu führen. Neben der Textanalyse steht hier die produktionsorientierte Arbeitsweise im Vordergrund. So wurde z.B. zu den 20er Jahren eine Revue erarbeitet, wobei sich die Schüler mit der Literatur, Musik, Mode oder auch den Tänzen dieser Zeit auseinandersetzen und in dem Programm der Revue zusammenführen mussten.

Förderunterricht:
Der Wechsel von der Grundschule zum Gymnasium gestaltet sich mitunter schwieriger als erwartet, so dass ein höheres Lerntempo und die Vermittlung komplexerer Sachverhalte es nötig werden lassen, dass über den wöchentlich stattfindenden Fachunterricht hinaus Übungen stattfinden. An der Stelle tritt die Schule helfend zur Seite und bietet im Bedarfsfalle unentgeltlichen Förderunterricht an, der von Fachlehrern des Kollegiums geleitet wird. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, dass leistungsstarke Schüler aus der Oberstufe zur Unterstützung vermittelt werden.

Freie Stillarbeit:
Das Fach Deutsch gibt es den Klassen fünf und sechs jeweils eine Stunde an die so genannte Freie Stillarbeit ab, in der Schüler anhand eines Monatsplans mit Pflicht- und Wahlaufgaben selbstbestimmt arbeiten können. Je nach Entwicklungsstand der Lerngruppe bezieht sich Selbstorganisation auf entweder lediglich die Reihenfolge der Aufgabenbearbeitung oder gar auf durch die Schüler zu bestimmende Wahl der Sozial- und Arbeitsform. Auch bezüglich der Aufgabentypen kann der Freiheitsgrad der Bearbeitung durch die Lehrer beeinflusst werden. Letztendlich ist es das Ziel, dass die Schüler sich über ihren Lerntyp im Klaren werden und in der Lage sind, anfallende Arbeiten weitgehend selbstständig zu organisieren.

Lektürekanon:
Abgesehen von dem Briefroman Goethes „Die Leiden des jungen Werther“ und seinem Drama „Faust“ gibt es keinen festen Lektürekanon. Vielmehr hat die Fachschaft Deutsch eine nach Klassenstufen geordnete Empfehlungsliste erstellt, die ständig überarbeitet und aktualisiert wird. An der Stelle gibt es für Schüler und Eltern die Möglichkeiten, Bücher in Fachkonferenzen oder dem Deutschlehrer vorzuschlagen, um so diese Empfehlungsliste mitzugestalten.

Lesewettbewerb:
Jedes Jahr findet in der sechsten Klasse ein Lesewettbewerb statt, wobei in jeder Klasse der „Lesekönig“ bzw. die „Lesekönigin“ bestimmt wird. In einem schulinternen Ausscheid wird dann derjenige ermittelt, der die Schule auf der weitergehenden Ebene vertritt. Die Schüler nehmen immer mit sehr viel Freude an diesem Wettbewerb teil und einmal konnte sich das Norbertusgymnasium sogar für das Bundesfinale qualifizieren, welches anlässlich der Buchmesse in Frankfurt/ Main stattfindet.

Magdeburger Medienwochen:
Die Magdeburger Medienwochen fanden dieses Jahr zum vierten Mal statt und das Norbertusgymnasium ist sehr erfreut darüber, bereits seit Anfang an dabei zu sein. Bei dieser Veranstaltung werden in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Erziehungswissenschaftliche Medienforschung der Universität Magdeburg Kurzfilme gedreht, die unter einem besonderen Motto (beim letzten Mal z.B. „Anders sein“) stehen. Die Schüler setzen sich in Projektarbeit mit dem Thema auseinander, entwerfen Drehbücher und Storyboards, lernen die Kameratechnik und –führung kennen, drehen die Filme selbst und arbeiten anschließend an einem professionell eingerichteten Schneideplatz, damit aus dem entstanden Rohmaterial der endgültige Kurzfilm wird. Unterstützt wird der ganze Entstehungsprozess durch Studenten der Medienpädagogik.
Aus dieser Zusammenarbeit mit der Universität sind auch bereits andere Projekte entstanden, die das gemeinsame Schaffen intensiviert haben.

Schulzeitung:
Neben unserer Schulzeitung „urbi@norbi“, in der sowohl Schüler als auch Eltern und Lehrer Artikel veröffentlichen dürfen, haben die Schüler ihr eigenes Blatt, für deren Erstellung und Druck sie selbst die Verantwortung tragen. Die Zeitung heißt „irreversibel“ und wer mitarbeiten möchte, sollte sich montags zwischen 11.00 und 11.30 Uhr bei der Redaktionssitzung in C 001 einfinden.

Stiftung Lesen:
Die Stiftung Lesen veranstaltet regelmäßig Wettbewerbe oder Projekte, die bei den Kindern die Lesefreude wecken bzw. steigern sollen. In diesem Rahmen haben Schüler des Norbertusgymnasiums bereits Briefe verfasst, Fotostorys erstellt oder Wandzeitungen gebastelt. Das produktionsorientierte Arbeiten steht hier im Vordergrund, wobei die entstehenden Ergebnisse meist eingesendet werden und prämiert werden können.

Tag der offenen Tür:
Jedes Jahr gestaltet die Fachschaft Deutsch anlässlich des Tages der offenen Tür einen Raum, der den Besuchern die Möglichkeit gibt, sich über die Arbeit im Fach Deutsch zu informieren. Meist wird etwas präsentiert oder es gibt für die begleitenden Kinder die Möglichkeit, sich selbst mal als Schauspieler zu versuchen oder sich zu einem bestimmten Thema zu verkleiden. Außerdem stehen Fachlehrer bereit, um den Eltern Rede und Antwort zu stehen und um den Kindern ihr Fach näher zu bringen. Ein Besuch lohnt sich.

Theater AG:
In den letzten Jahren sind die Schulgemeinschaft und auch Außenstehende immer wieder in den Genuss hervorragender Inszenierung der Dramen zeitgenössischer Autoren gekommen. Und auch im Schuljahr 2008/09 gibt es ein Projekt, welches bereits jetzt seine Schatten voraus wirft. Frau Lünenborg und ihre Englischkollegin Frau Winter tragen dafür die Verantwortung. Sie treffen sich immer mittwochs mit interessierten Schülern zwischen 13.15 und 15.30 Uhr in der Aula. Wir sind gespannt und ab dem zweiten Halbjahr dürfte ein Blick in den Terminkalender diesbezüglicher Aufführungen lohnenswert sein.

Theatergänger:
Bereits seit Jahren gibt es eine Zusammenarbeit mit dem Opern- und Schauspielhaus Magdeburg, wobei für die Schüler die Möglichkeit besteht, Regisseure, Dramaturgen oder Schauspieler kennen zu lernen, um mit diesen über Stücke des aktuellen Spielplans zu diskutieren. Auf diese Art und Weise werden Theaterbesuche vor- bzw. nachbereitet. Außerdem kommt auf diesem Wege häufig ein Kontakt mit dem Jugendtheaterclub Magdeburg zustande, so dass es nicht verwundert, dass viele Kinder unserer Schule dort aktiv sind.
Die Gruppe Theatergänger wird von Schülern -meist aus der Oberstufe- organisiert. Aktuelle Aushänge im Schulhaus verweisen auf die Aktivitäten und bevorstehende Termine.

Weimar:
Mittlerweile ist es zu einer festen Tradition geworden, dass sich alle Schüler der elften Klassen nach Weimar aufmachen, um auf Goethes und Schillers Spuren zu wandeln und dadurch ein Gefühl für das bekommen, was z.B. im Unterricht zur Epoche der Weimarer Klassik vermittelt wird. Zu dem Weimarbesuch gehören u.a. anderem Programmpunkte wie die Besichtigung der Wohnhäuser Goethes und Schillers, ein geführter Stadtrundgang oder die Inaugenscheinnahme des Wittumspalais.
Es kommen aber auch fächerübergreifende Aspekte zur Sprache, da Weimar ein Kristallisationspunkt deutscher Kultur- und Politikgeschichte ist und dies erfahrbar werden soll.

FS Deutsch, Oktober 2008