Ganzheitliche Bildung und Erziehung
Am christlichen Menschenbild orientiert, sieht sich unsere Schule einer Bildung verpflichtet, die den ganzen Menschen im Blick hat, Lernen als Begreifen mit Kopf, Herz und Hand versteht und nicht nur als rein verstandesmäßigen Prozess. Lehren und Lernen sollen sich über die Vermittlung verbindlicher Fertigkeiten und Kenntnisse im mathematisch-naturwissenschaftlichen, sprachlich-künstlerischen und gesellschaftlich-religiösen Bereich hinaus auf mannigfaltige Bereiche des Lebens erstrecken. Ganzheitliche Bildung und Erziehung fördern
- Eigenverantwortlichkeit und Selbstständigkeit
- Übernahme sozialer Verantwortung
- Weltoffenheit durch Begegnung mit fremden Kulturen, Religionen und Sprachen
- Achtung vor der Individualität des Nächsten
Auch hieraus ergeben sich konkrete Rückschlüsse für die Praxis: Unsere Schule muss Vielfalt und Lebensbezug des Lernens gewährleisten, dies spiegelt sich wider in
- handlungsbezogenem Unterricht
- erlebnisorientiertem Unterricht (Experimente, Unterrichtsgänge, Exkursionen, Führungen)
- offenen, reformpädagogischen Unterrichtsformen
- vernetztem Unterricht
- fächerübergreifendem Unterricht
- der Einbeziehung von Freiarbeit
- der Teilnahme an einem Sozialpraktikum
- der Teilnahme an Wettbewerben für besonders talentierte / interessierte Schüler
- Hilfsangeboten für Schüler mit (Lern)-problemen
- Arbeitsgemeinschaften und Wahlangeboten, die Neigungsbildung ermöglichen.
Schulschwerpunkte
Wir sehen folgende Schwerpunkte für die inhaltliche Arbeit an unserer Schule, was sich durch die Stärkung des Fachbereichs in der Stundentafel und / oder besondere Projektangebote zeigt:
- die besondere Gewichtung des Bereichs Religion / Ethik
- die besondere Förderung fremdsprachlichen Lernens
- die besondere Förderung musisch–künstlerischen Lernens
Als konkrete Beispiele für diese Schwerpunkte seien genannt:
- Gottesdienste, Meditation, Teilnahme an religiösen Veranstaltungen wie z.B. Katholikentagen, evangelischen Kirchentagen etc.
- Tage der Orientierung in der Jahrgangsstufe 10
- Latein als verpflichtende zweite Fremdsprache ab Jahrgangsstufe 6
- eine verpflichtende dritte Fremdsprache (Französisch, Russisch, Altgriechisch) ab Jahrgangsstufe 8
- Schulpartnerschaften mit Frankreich, Russland, Litauen und Polen
- ein Schulpatenprojekt in Namibia
- 14-tägige Projektfahrten der neunten bzw. zehnten Klassen
- Arbeitsgemeinschaften und Wahlangebote im musisch-künstlerischen Bereich (Theater, Musical, Chor ...)
- Bläserklasse
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