Wir über uns

Das Norbertusgymnasium - eine Schule in freier Trägerschaft

EingangsschildDas Norbertusgymnasium ist ein staatlich anerkanntes Gymnasium in der Trägerschaft der Edith-Stein-Schulstiftung des Bistums Magdeburg. Es wurde 1991 von Bischof Leo Nowak auf Elternwunsch hin gegründet. Die Schule versteht sich als eine Alternative zum staatlichen Schulwesen. Die schulische Praxis ist an christlichen Werten und dem christlichen Menschenbild orientiert. Darum nutzt und verteidigt unsere Schule die Freiräume, die ihr im Rahmen der staatlichen Vorgaben gegeben sind, und deutet den Auftrag zur Erziehung und Bildung im christlichen Sinne.

Offene Schulgemeinschaft

Unsere Schule bietet einen Ort gemeinsamen Lebens und Lernens, für den Lehrer, Schüler und Eltern gemeinsam Verantwortung tragen. In der Schule sollen Christen unterschiedlicher Konfessionen und Nichtchristen gemeinsam leben und lernen. Die Orientierung am christlichen Menschenbild erfordert gegenseitige Toleranz sowie Achtung vor dem Mitmenschen und vor Gottes Schöpfung. Aus dem vorher Gesagten ergeben sich konkrete Rückschlüsse für die schulische Praxis:

  • Unsere Schule orientiert sich seit einigen Jahren erfolgreich an der Konzeption des Marchtaler Plans. Die Strukturelemente Morgenkreis, Freie Stillarbeit und Vernetzter Unterricht ermöglichen neben dem Fachunterricht die Umsetzung der Leitgedanken in der Bildungs- und Erziehungsarbeit.
  • Zum Profil einer Schule in katholischer Trägerschaft gehört wesentlich die Feier von Gottesdiensten. Darum lädt das Norbertusgymnasium die Schulgemeinschaft zu regelmäßigen Gottesdiensten ein.
  • Gemeinsamkeit will in gemeinsamen Veranstaltungen gepflegt werden, das heißt Veranstaltungen, die nicht nur von einzelnen Gruppen in der Schulgemeinschaft getragen werden. Das Bewusstsein für das Gemeinsame muss in allen Gruppen der Schule stets gestärkt und wachgehalten werden.
  • Kern aller Bemühungen um eine funktionierende Schulgemeinschaft muss die Klassen- bzw. Kursgemeinschaft sein, in der eine Kultur der gewaltlosen Konfliktlösung, der Solidarität und der gegenseitigen Achtung eingeübt werden muss.
  • Ein besonderer Stellenwert kommt den Klassen 5 und 6 zu, die intensiver pädagogischer Beobachtung und Betreuung bei der Eingliederung in die Schulgemeinschaft bedürfen.
  • Jeder trägt Verantwortung für das, was in der Schule gelingt oder nicht gelingt. Niemand, ob Lehrer, Schüler oder Eltern, darf sich auf den Standpunkt der Gleichgültigkeit zurückziehen. „Das geht mich nichts an, dafür bin ich nicht zuständig“ ist der Beginn der Aufkündigung dieser Verantwortung.
  • Zu einer funktionierenden Schulgemeinschaft gehören verbindliche Regeln, deren Einhaltung Anliegen aller sein muss.